"Das Schulhaus liest"

 14 ganz unterschiedliche Lesungen zur gleichen Zeit in der Schule Buch am Erlbach

 

Es gehört schon zur Tradition an der Grund- und Mittelschule Buch am Erlbach, dass zweimal im Schuljahr das Leseprojekt „Das Schulhaus liest“ stattfindet. Zwei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien war es zur Freude der Schüler wieder so weit.

Eine Woche vor der Durchführung hängten Lehrerinnen und Lehrer sowie Damen der Gemeindebücherei Cover und Klappentexte von ausgewählten Büchern als Vorankündigung für die gleichzeitig stattfindenden Lesungen auf Stellwänden im Eingangsbereich der Schule aus. So konnten sich die Schüler eingehend über das Angebot informieren und besaßen dadurch eine gute Entscheidungsgrundlage.

Am Aktionstag erhielten die Kinder der Grundschule am Morgen die „Eintrittskarten“ zur ausgewählten Lesung. Die Schüler der Mittelschule trugen sich in Listen unter den jeweiligen Buchplakaten ein.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung suchten die Kinder und Jugendlichen den Raum auf, in dem aus ihrem Buch vorgelesen wurde. Ganz nebenbei lernten sie hierbei andere Klassenzimmer und eine andere Lehrkraft der Schule etwas näher kennen. Dies allein war insbesondere für die Kinder der ersten und zweiten Klasse ganz spannend.

Schließlich tauchten die Grundschüler mit Begeisterung in die Welt der vorgelesenen Geschichten ein. Sie freuten sich beispielsweise mit dem kleinen Igel, der für seine selbstlose Hilfsbereitschaft ein wunderbares Geschenk aller Waldtiere bekam. Die Kinder hörten davon, wie sorgsam der kleine Wichtel „Tomte Tummetott“ im kalten Winter über Menschen und Tiere wacht.  In anderen Klassenzimmern lachte man über die „Olchis“  oder „die Erdmanns“ und ihre Art Weihnachten zu feiern sowie über „Ella“, die viel Spaß in der Schule hat.

In der Mittelschule las man unter anderem Ausschnitte aus „Rubinrot“, die spannende und sehr kurzweilige Geschichte einer Zeitreisenden. Mit dem Buch „Wenn ich bleibe“ wurde ein außergewöhnlicher und berührender Roman  über die Liebe, über Freunde, Familie und das Leben ausgewählt. Sehr beeindruckt waren die Schüler von „Ich bin Malala“, der Lebensgeschichte von Malala Yousafzai. Sie ist das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft. Für ihr Engagement und ihren Mut wurde die junge Pakistani im Oktober 2014 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Betrat man die Räume, in denen gelesen wurde, so herrschte überall eine sehr positive, ganz besondere Atmosphäre. Das gesamte Lehrerkollegium, dem es wieder sehr gut gelungen war, die Schüler für ihre Geschichten zu begeistern, Rektorin Eva Loher und die Schüler freuen sich jetzt schon auf den nächsten Lesetag im kommenden Sommer.

Grund- und Mittelschule

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