Mit beiden Beinen fest im Leben

Ausgezeichneter Jahrgang an Grund- und Mittelschule verabschiedet – Tolle Darbietungen

 

Bei der Entlassfeier der Grund- und Mittelschule am Donnerstag erlebten die Gäste, dass die Abschlussschüler bereits mit beiden Beinen fest im Leben stehen.

 

Sie sangen Lieder, moderierten gekonnt den Abend, hielten Dankesreden und bedankten sich bei ihren Lehrern.

 

Sie wurden also bestens auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet. Dazu passte, dass sie mit hervorragenden Noten die Mittelschule abgeschlossen haben. Der ganze Jahrgang hat den erfolgreichen Mittelschulabschluss geschafft. 17 von den 18 Absolventen haben sogar den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule erworben, darunter 4 externe Teilnehmer.

 

Die Schulfamilie zeige sich von ihrer Schokoladenseite. Die Klasse 4a sang den Limo-Song. Mit ihrem Sprechgesang „Mensch bin ich durstig“ trafen sie in der heißen Turnhalle den Nagel auf den Kopf. Die Hip-Hop-Vorführungen der offenen Ganztagsschule begeisterten ebenfalls. Auch die anderen Einlagen, wie ein lustiger Sketch im Klassenzimmer, erhielten viel Beifall.

 

Rektorin Eva Loher war zur Abschlussfeier nicht mit leeren Händen gekommen, sie hatten einen kleinen Ginkgo-Baum mitgebracht. Sie kündigte an, den Baum für die Abschlussschüler im neuen Pausenhof einzupflanzen. Dann sehen sie bei einem eventuellen Schulbesuch eines Tages nämlich, dass sie Spuren hinterlassen haben.

 

Die Chefin und der Baum

 

Lohers pädagogische Ausführungen drehten sich ebenfalls um den Ginkgo-Baum. So seien seine Wurzeln die Eltern gewesen. Die hätten den Jugendlichen eine feste Verankerung gegeben. Der Stamm des Baumes stünde für die Schulausbildung. Hier wurden neben fachlichen auch soziale Kompetenzen vermittelt. Die Zweige wären der weitere Lebensweg. Erfreut nahm man im Laufe des Abends zur Kenntnis, dass viele Absolventen bereits einen Ausbildungsplatz in der Tasche haben. Geholfen haben ihnen insbesondere Praktika sowie der praktische Unterricht. Die anderen hätten sich entschlossen, an weiterführende Schulen zu gehen. Die Blätter würden für die Tage im Leben stehen, erklärte Loher weiter. Sie gab den Jugendlichen mit auf den Weg, an sich zu glauben und das Beste aus jedem einzelnen Tag zu machen.

 

Vilsheims Bürgermeister Georg Spornkraft-Penker gratulierte im Namen des Schulverbandes. Er versicherte den Absolventen, dass sich ihre Anstrengungen gelohnt hätten. „Ihr habt ein großes Ziel erreicht und euch stehen nun alle Wege offen.“ Er appellierte an die Jugendlichen, sich im öffentlichen Leben zu beteiligen, sei es bei Vereinen, im Rettungswesen oder politisch.

 

Die Elternbeiratsvorsitzende Silke Schnitzlbaum ermunterte die Absolventen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Dennoch seien in Krisen die Eltern sich auch künftig immer da.

 

Das Handy vergessen

 

Konrektorin Martina Bollwein, zugleich Klassenleiterin der „Helden des Tages“, zeigte in ihrem humorvollen Beitrag auf, was im Leben der Jugend und bei den Absolventen wirklich eine Katastrophe sei: Wenn man das Handy vergisst. Sie zeigte viele schöne (Schul-)Stunden auf und wünschte den Abschlussschülern abschließend augenzwinkernd, dass ihr Handy immer aufgeladen sei.

 

Schließlich war der große Moment gekommen: Die Zeugnisse wurden ausgehändigt. Besonders geehrt wurden die Schulbesten und die Schülerlotsen.

 

Mit musischen Beiträgen und einem Buffet des Elternbeirates klang der besondere Tag aus.

 

Grund- und Mittelschule

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