Wissenschaftsminister Bernd Sibler besucht MINT-Werkstatt

 

Eine tolle Erfolgsgeschichte ist die Bucher MINT-Werkstatt. Dort sind monatlich immer viele Kinder rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik am Forschen. Am 4. September 2015 besuchte Bundeskanzlerin Merkel die MINT-Werkstatt (die LZ berichtete). Am Samstag schaute sich nun der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler die MINT-Werkstatt an.

 In der Bucher MINT-Werkstatt an der Schule rührte sich einiges: 93 Kinder waren mit Feuereifer am Forschen. Gespannt warteten Buchs Bürgermeister Franz Göbl, Rektorin Eva Loher, Dr. Ellen Walther-Klaus (MINT-Forum Bayern) und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier in der Schule auf den hochrangigen Ehrengast.

 Vor Ort waren zudem Elternbeiratsvorsitzende Sibylle Entwistle der GS Vilsbiburg und Personalleiterin Martina Rusch vom Konzern Flottweg. Entwistle sagte: „Wir wollen solche eine MINT-Werkstatt bald auch an der GS und MS Vilsbiburg etablieren. Wir haben auch schon einen Investor und eine Örtlichkeit gefunden. Wir wollen uns heute noch einmal genau die Bucher MINT-Werkstatt anschauen.

 

Schließlich stieß der sympathische bayerische Staatsminister Bernd Sibler für Wissenschaft und Kunst dazu. Er ließ sich sofort im PC-Raum die Funktionsweise der 3D-Drucker erklären, mit denen die Kinder gerade arbeiteten. Sibler staunte nicht schlecht, als er von Bürgermeister Göbl hörte, dass monatlich immer freiwillig rund 100 Kinder die MINT-Werkstatt besuchen. Sibler war auch vom Engagement des MINT-Leiters Prof. Dr. Georg Ohmayer und den vielen Coaches sehr angetan. Sie vermitteln den Kindern das Wissen spielerisch.

 Die Bucher Rektorin Eva Loher erklärte dem Minister, dass die MINT-Werkstatt und die Schule engt verzahnt sind. So bekam die Schule bereits 2015 die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule, die 2018 abermals verliehen wurde. Viele Lehrer wirken immer ehrenamtlich bei der MINT-Werkstatt als Coaches mit. 2018 wurde der Grund- und Mittelschule vom Kultusministerium der MODUS-Status verliehen. Gerne unternahm Sibler dann einen Rundgang. Im Werkraum waren viele Kinder gerade dabei Nistkästen für Vögel zu bauen und zu bemalen. Denn auch handwerkliches Geschick wird gefördert. Ein paar Meter weiter im Werkraum fand das Zerlegen von Altgeräten statt. Dabei werden elektronische Geräte zerlegt und begutachtet. Weiter ging die Reise durch die Forscherwelten in den Handarbeitsraum. Dort schulten einige Lehrerinnen ehrenamtlich die jüngsten Forscher rund um die Luft. Die Buben und Mädchen lernten beispielsweise mit einem selbstkonstruierten Segelauto, dass Luft ein Fahrzeug bewegen kann. Auch hier mischte sich Sibler sofort unter die Schüler und ließ sich alles genauer erklären.

 

Der Staatsminister machte gerne noch Station im Physik- und Chemieraum. Dort lernten die jungen Forscher gerade anhand von Experimenten, dass in der Natur nichts verschwindet. Stolz präsentierte man dem hochrangigen Ehrengast abschließend noch einen Film. Er zeigte, wie die Bucher MINT-Werkstatt im Frühjahr 2018 einen Stratosphärenballon 33 Kilometer in die Höhe geschickt hatte – quasi an die Grenze zum Weltraum.

 Bernd Sibler war restlos begeistert: „Es ist wirklich großartig, was hier geleistet wird!“

 

Quelle: LZ 18. November 2019, Rene Spanier

 

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