„Werte wollen vorgelebt, zur Sprache gebracht und eingeübt werden.
So stärken wir unsere Kinder!“

 

„Wir leben Werte, weil sie das Leben wertvoll machen.“

 

Dieses Zitat von Anselm Grün beschreibt, warum Werteerziehung so wichtig ist. Wir wollen Werte aber nicht nur vorgeben, sondern sie mit klaren, umsetzbaren Inhalten füllen.

 

Dabei möchten wir die Kinder anregen, mit der Zeit eigene Wertvorstellungen zu entwickeln. Es genügt sicherlich nicht, einen Wert verbindlich vorzugeben. Kinder und Jugendliche müssen auch die Chance erhalten, darüber nachzudenken, welchen Sinn es macht, bestimmte Verhaltensweisen zu zeigen, um sie dann nachhaltig im täglichen Umgang mit anderen anzuwenden.

 

Vor dem Hintergrund der sozialen Werte entwickeln wir Regeln, besprechen diese und die entsprechenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung.

 

Auf Schulebene:

  • Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Schulkonferenz machen Kinder und Lehrer die Notwendigkeit bestimmter Regeln durch Theaterstücke (Grüßen – Bitten - Danken; oder das Verhalten auf den Gängen...) einsichtig.
  • Die Besprechung der Situationen im Plenum ist uns wichtig und der Aushang der Ziele in den Gängen und im Klassenzimmer dient der Erinnerung.
  • Teilweise werden durch Schülerinnen und Schüler neue Ziele formuliert, die dann Inhalt der nächsten Schulkonferenz sind. (z.B.  Verhalten im Schulhaus)
  • Auch aus unterrichtlichen Inhalten ergab sich beispielsweise das Ziel „Wir grenzen niemanden aus, weil wir gemeinsam anders sein wollen. Wir tolerieren uns.“ (Besuch von Frau Kloske, Behindertenbeauftragte).
  •  Wir wollen eine Kultur der Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt pflegen.

 

Auf Klassenebene:

  • Hier gibt es täglich zahlreiche Situationen bei deinen spielerisch soziales Verhalten geübt und gefestigt, erklärt, eingeübt und immer wieder eingefordert wird.

 

Werte, die wir bisher mit unseren Schülern im Focus hatten, sind:

Erziehung zu gegenseitigem Respekt/ Wertschätzung:

  • Wir üben und halten höfliche Umgangsformen ein (grüßen, danken, bitten, andere ausreden lassen)
  • Wir loben besondere Leistungen (Wettbewerbe, Siegerehrungen, Schulaufführungen)
  • Wir  helfen anderen gerne.
  • Wir achten darauf, dass jedes Kind seine Persönlichkeit positiv entwickeln kann 
    (Klassenrat, Streitschlichtung)

    Erziehung zu sozialem und demokratischen Verhalten
  • Wir ermöglichen jedem Kind freundschaftliche Beziehungen zu knüpfen/ Stärkung der Klassengemeinschaft (Sitzordnung, gemeinschaftsbildende Spiele, Klassenfeste, Ausflüge, Klassenfahrten) Dies schafft in der Klasse und mit der Zeit ein Klima der Solidarität, Sicherheit und Freude am Lernen und Leisten.
  • Wir schulen die Kinder im Umgang mit Konflikten ( Einzelgespräche, Klassenrat, gewaltfreie Streitschlichtung, Wiedergutmachung)
  • Eine Streitschlichtergruppe (Schüler der Mittelschule) steht den Kindern der Grund- und Mittelschule bei der Beilegung von Konflikten bei
  • Wir sprechen über das soziale Geschehen, damit die Kinder ihr eigenes Verhalten einordnen können und Selbst- und Sozialkompetenz erwerben können (Ehrlichkeit, Mitgefühl ...)
  • Wir fördern die Kooperations- und Teamfähigkeit der Kinder (Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Arbeitsgemeinschaften)
  • Wir geben den Kindern Verantwortung für die Gemeinschaft (Klassensprecher, Klassendienste,  SMV, Schulforum)
  • Wir beteiligen die Kinder an der Gestaltung des Unterrichts und des Schullebens (Planung von Projekten, Gestaltung von Feiern und Festen, Mitwirkung bei der Schulkonferenz)

 

nachhaltige Projekte im Schulleben:

  • Wir helfen uns gegenseitig und beteiligen uns an Hilfsaktionen für andere Menschen (Sponsorenlauf, jährliche Päckchenaktion des BR)
  • Die Schüler- und Buslotsen übernehmen Verantwortung und leisten ihren Beitrag für einen „sicheren Schulweg
  • Am jährlichen Berufsinfoabend berichten die Achtklässler den Siebtklässlern und deren Eltern von ihren Erfahrungen im Betriebspraktikum. Sie geben ihre Erkenntnisse gerne weiter.
  • Die Kinder der zweiten Klassen laden die Vorschulkinder mehrmals im Schuljahr ein, um sie sanft ins Schulleben einzuführen. Sobald die Kindergartenkinder zu Schulkindern werden stehen ihnen ihre Paten in den Pausen zur Seite.
  • Die ersten und zweiten Klassen werden durch Lesepaten aus der Mittelschule betreut
  • Freiwillige Schüler der Mittelschule helfen den Ganztagskindern während der Mittagspause bei ihren Arbeiten.
  • Die Schüler der 9. Und 8. Klasse laden zu den zweimal im Schuljahr stattfindenden Projekten (Soziales/Wirtschaft/Technik) abwechseln Kindergartengruppen oder Seniorengruppen in die Schule ein und pflegen dadurch die Begegnung und Wertschätzung der Generationen

 

Das Lehrerkollegium der Grund- und Mittelschule Buch am Erlbach wird weiterhin gemeinsam mit den Kindern an der Werteerziehung arbeiten, das Vorgehen immer wieder evaluieren.

Wir wissen, soziale Kinder lernen besser!

Zudem bauen wir dabei auf die Mitarbeit der Eltern, denn die gelebte Erziehungspartnerschaft ist uns sehr wichtig!

 

„Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge:

  • Aufgaben, an denen es wachsen kann
  • Vorbilder, an denen es sich orientieren darf und
  • Gemeinschaften, in denen es sich wohlfühlt und gut aufgehoben weiß!“

(nach Prof. Gerald Hüther)

 

Wir wünschen, dass unsere Schule Ihrem Kind die drei Dinge zu geben vermag!

 

 

Grund- und Mittelschule

Buch am Erlbach

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