Schulgeschichte geschrieben

Im Erlbachtal wurde am Donnerstag Schulgeschichte geschrieben: Erstmals wurde an der Bucher Grund- und Mittelschule nicht nur eine 9. Abschlussklasse, sondern auch eine 11. Abschlussklasse verabschiedet. Dies war aufgrund des 9+2-Zuges möglich, der im Wechsel mit der Aster Mittelschule betrieben wird. Die 9. Klasse hatte gute Leistungen erbracht und die 11. Klasse sogar hervorragende: Dort haben alle den Mittleren Schulabschluss geschafft.

Rektorin Eva Loher richtete gute Ratschläge an die 21 Absolventen der 9. Klasse. Sie wünschte ihnen frei nach einem Lied des Sängers Mark Forster: „Egal was kommt, es wird gut sowieso. Immer geht eine neue Tür auf, irgendwo.“ Die Schulleiterin wünschte den Jugendlichen Optimismus und gab ihnen den Rat, ihre Ziele mit Engagement zu verfolgen. Sie lobte die Absolventen für ihre guten Leistungen trotz der schwierigen Umstände der Corona-Pandemie. So haben alle 21 Abschlussschüler den erfolgreichen Mittelschulabschluss geschafft und viele von ihnen sogar den qualifizierenden Mittelschulabschluss. Die Schüler hatten aber nicht nur gute Noten erbracht. „Ihr habt hervorragend eure sozialen Kompetenzen entwickelt“, so Loher anerkennend.
Alle Jugendlichen seien versorgt, sie gehen entweder auf eine weiterführende Schule oder haben bereits einen Ausbildungsplatz in der Tasche. „Besonders freut mich, dass vier von euch an unserer Schule bleiben und den 9+2-Zug besuchen werden“, so die Rektorin

Nicht nur gute Noten, auch soziale Kompetenzen

Bürgermeisterin Elisabeth Winklmaier-Wenzl gratulierte ebenfalls. Die besten Schüler waren Laura Wachter (1,8), Valentino Senser (2,0) und Korbinian Winner (2,0), sie erhielten Geschenke. Als Überraschung griffen Klassenleiter Michael Kettl (11. Klasse) zum Mikrofon und Klassenleiter Otto Kasparbauer (9. Klasse) zur Gitarre und stimmten gemeinsam mit dem ukrainischen Kinderstar „Nikita“ aus Buch ein Lied für die Schüler an. Die Absolventen hatten zudem ihre Lehrer beschenkt, Johannes Mitterhuber vom Elternbeirat hatte die Schülerlotsen ausgezeichnet sowie die 5. und 6. Klasse ein afrikanisches Trommellied performt.

Hervorragende Leistungen der 9+2-Schüler – Werbung für Schulmodell

In der anschließenden Feier für die 11. Klasse würdigte Rektorin Eva Loher diese erste 9+2-Klasse an der Schule. Deren 18 Absolventen kommen aus den Schulverbänden Buch-Vilsheim und Kronwinkl-Ast. Sie alle haben den Mittleren Schulabschluss bestanden und dabei auch hervorragende Leistungen erbracht. Es sei die beste Werbung für dieses Schulmodell. „Die 9+2-Klasse ist eine echte Bereicherung für unsere Schule“, so Loher. Sie dankte allen, die zur Verwirklichung dieses Modells beigetragen haben, insbesondere Altbürgermeister Franz Göbl.
ihr besonderer Dank galt Klassenleiter Michael Kettl, der es hervorragend verstanden habe, seine Schüler durch diese beiden Jahre zu führen und zu motivieren. Das Ergebnis könne sich wirklich sehen lassen: Es gab sechsmal eine Eins vor dem Komma und zehnmal eine Zwei. Fünf Absolventen werden nun an die Fachoberschule gehen, die anderen werden Ausbildung von der Krankenschwester bis zum Buchhändler aufnehmen. Die besten Schüler der 11. Klasse waren Nele Berger (1,4), Sebastian Berger (1,4), Darlyn Ruhland (1,6) und Frank Zufall (1,6), sie bekamen Geschenke.
Bei den anschließenden Worten der Absolventen wurde noch einmal deutlich, dass Michael Kettl wirklich ein sehr beliebter Lehrer war. Er sprach die Sprache der Jugendlichen. Als gelungene Überraschung stimmte Klassenleiter Michael Kettl mit „seinen“ Abschlussschülern noch ein Lied an. Auch bei der Entlassfeier der 11. Klasse hat Bürgermeisterin Winklmaier-Wenzl gratuliert sowie Tanja Hattenkofer als Vertreterin des Elternbeirates die Schülerlotsen beschenkt und zu ihnen gesprochen.

(Landhuter Zeitung, 27. Juli 2022)

 

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